Neue Hochleistungs-Kessel für St. Pöltner Fernheizkraftwerk

Die 50 Jahre alten Heizkessel im FHKW Nord werden durch energieeffizientere Modelle ausgetauscht. Die Investitionen belaufen sich auf 8,3 Mio Euro.

Das Fernheizkraftwerk Nord der St. Pöltner Fernwärme bekommt zwei neue Sattdampfkessel und einen Heißwasserkessel. Die neue Technik ermöglicht es, in Summe ca. 60.000 kW Heizleistung zu erreichen. Diese Kessel ersetzen die in die Jahre gekommenen Hochdruck-Dampfkessel, welche zum Teil schon fast 50 Jahre in Betrieb sind. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 8,3 Mio. Euro.

Zusätzlich wird ein neuer Kamin mit ca. 40 m Höhe errichtet. Mit moderner Technologie kann der eingesetzte Brennstoff viel effizienter genutzt werden und es steigt die Versorgungssicherheit für die Kunden der Fernwärme St. Pölten. Durch die moderne Technik wird die Energiegewinnung nicht nur effizienter, sondern auch sehr viel umweltschonender. „Wir verbessern die Anlage in vielen Bereichen, unter anderem können wir künftig die Restwärme im Abgas viel effizienter nutzen. Der Kamin, den wir derzeit in Betrieb haben, schickt die Abgase mit einer Resttemperatur von bis zu 200 Grad hinaus. Die Abgastemperatur des neuen Kamins wird nur noch 70-80 Grad betragen“, so der technische Leiter und Prokurist der Fernwärme St. Pölten, Anton Waxenegger. Jährlich wird eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um ca. 13.000 Tonnen erreicht. Der Bau der neuen Kraftwerksanlagen beginnt im Dezember 2020 und wird voraussichtlich im Februar 2022 fertiggestellt sein.

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